Manchmal liegt der Reiz im Detail.
Spazieren Sie mit dem Herforder Fotografen Michael Tölke durch unsere Stadt. Natürlich können seine Bilder nicht das Original ersetzen, sie sollen Sie motivieren, sich selbst ein Bild von unserer Stadt zu machen.

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Mittelalter trifft Moderne. Manchmal spiegelt sich das Thema ganz direkt wider, wie die alte Jakobikirche in den Thermoscheiben des Elisabeth-von-der-Pfalz Berufskollegs.

Eine Kirche mit romanischen Anlagen, ein Fachwerkhaus der Spätgotik und einen neobarocken Gebäudekomplex. 750 Jahre Baugeschichte auf nur wenigen hundert Quadratmetern.

Denkmäler verweisen auf die Geschichte der Stadt, manchmal ganz begreifbar wie das Herforder Stadtmodell.

Das monumentalste Gebäude der Stadt, die Münsterkirche. Sie gilt als älteste der westfälische Hallenkirchen.

Über 1000 Jahre bestand der freiweltliche Stift der hochadligen Damen, deren Hauptkirche das Münster war.

Zu allen Jahreszeiten bilden die umliegenden Gebäude ein romantisches Ensemble.

Das schlossähnliche Rathaus wurde zwischen 1914-1917 errichtet und ist einer der letzten neobarocken Großbauten Deutschlands.

Der Brunnen mit Stiftsdame und Delphin auf dem Rathausplatz erinnert an die ehemalige Abtei, auf deren Standort das Rathaus errichtet wurde.

Der Neue Markt wird von der Johanniskirche dominiert. Sie ist die älteste gotische Hallenkirche Westfalens und für ihre original erhaltenen, mittelalterlichen Glasfenster berühmt.

Die alten Wasserspeier verjagen noch heute die bösen Geister von der Stadt.

Kirche, Fachwerkhäuser und das restaurierte Frühherrenhaus bilden ein mittlerweile klassisches Ensemble in der Neustadt.

In der Fassade des Neustädter Rathaus spiegelt sich im wahrsten Sinne des Wortes Geschichte wider.

Entdeckungen bis in die kleinen Gassen machen Spaziergänge in Herford spannend.

Viele Denkmäler verbinden das Stadtbild mit Geschichten. In einer davon erinnert der Linneweber an die Traditionen des Leinenhandel.

Die Jakobikirche in der Radewig. Vor der alterwürdigen, ehemaligen Pilgerkirche wacht seit einigen Jahren ein Ehrenbürger Herfords.

Anton Fürstenau kämpfte in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges, im Auftrag der Stadt, gegen die Brandenburger erbittert um die Freiheit der Reichstadt Herford.

Einer der schönsten Plätze der Stadt liegt hier, in der Radewig. Der Gänsemarkt gilt als ältester Marktplatz der Stadt.

Im ältesten Stadtteil haben sich an vielen Stellen die alten Straßenstrukturen erhalten.

Einkaufen in der Radewig ist auch immer Spaziergang durch die Geschichte.

Um 1900 erbaute die aufstrebende Stadt mehrere noch heute beeindruckende Verwaltungsgebäude, das Kreishaus bis heute in unveränderter Funktion.

Auf einem Berg, vor den Toren der mittelalterlichen Stadt wurde die Marienkirche erbaut, eine der schönsten gotischen Hallenkirchen Deutschlands.

Vor über hundert Jahren verfallen und vom Abbruch bedroht, wehrten die Wasserspeier vermutlich dieses Böse ab. Mehrmals restauriert strahlt sie heute mit ehrwürdiger Kraft.

Viele Baudetails der Marienkirche sind kunstgeschichtlich einzigartig in der Region. Dazu gehört die Kombination von Dreieck- und Stufengiebel. Unübertroffen!

Historisches Zeugnis der ehemaligen Wallfahrtkirche ist der Reliquienaltar im Chor. Eine seltene Marien-Doppelplastik aus Baumberger Sandstein bekrönt das beeindruckende Kunstwerk.

Im Inneren beherbergt der Reliquienaltar noch immer den Baumstumpf des Baumes, auf dem sich Maria in Form einer Taube vor über tausend Jahren niederließ. Späne aus dem Stamm sollten gegen Zahnschmerzen helfen.

Ein weiteres beeindruckendes Gebäude. MARTa Herford. Im Mai 2005 wurde das imposante Bauwerk als Museum für zeitgenössische Kunst eröffnet. Entworfen wurde es vom Stararchitekt Frank O. Gehry.

Fantastische Eindrücke sind garantiert, ohne Zweifel ist schon das Gebäude selbst ein Kunstwerk.

Die Skulptur "Der Ball" von Luciano Fabro spiegelt wörtlich das wider, was sich in Eindrücken quer durch unsere Stadt zieht, die Beziehungen zwischen den Geschichten der Generationen.