„Allerdings ließ sich von der Stratigraphie her nicht beweisen, dass der bei der Ausgrabung gefundene Fundamentkomplex tatsächlich der oben beschriebenen Situation entsprach. (…)
Auch von der basilikalen Anlage fanden sich im Bereich der späteren Kirche keine weiteren Spuren. Möglicherweise sind diese jüngeren Grabanlagen zum Opfer gefallen.“
(Auszüge aus dem Grabungsbericht 31. August 1979
Dr. Gabriele Isenberg, Landeskonservatorin Westfalen-Lippe)
Eines ist ohne Zweifel sicher. Dieses Fundament passt nicht zur darauf stehenden Säule. Aber auch eine Basilika lässt sich nicht darüber rekonstruieren. Es handelt sich um einen Teil der Mitte des 13. Jahrhunderts ursprünglich geplanten Saalkirche, von der nur der heutige Chor fertig gestellt wurde. Die mittelalterlichen Handwerker hatten hier ein Blockfundament vorbereitet. Insbesondere die Stelle, an denen die Strebepfeiler Dach- und Gewölbelast zu tragen hatten, wurden besonders stark fundamentiert. Der nach Süden verlaufende, sauber abgemauerte Mauerstreifen ist das Fundament der Pfeilervorlage für den Gurtbogen. Nach Norden läuft das Fundament eines an der Nordwand geplanten Strebepfeilers. |