| |
| Das Stadtmodell |
zurück zur Übersicht |
|
Der Herforder Ehrenbürger Heinrich Wemhöner setzte 2002 seine Idee um, das im Pöppelmannhaus befindliche Stadtmodell als Bronzearbeit in die Stadt zu holen.
Der Herforder Fotograph Michael Tölke fotografierte das hölzerne Vorbild. Die Auflösung der Aufnahme war so hoch, dass der digitale Drucker im Jahr 2002 noch 8 Stunden brauchte, das Foto auszudrucken.
|
 |
|
Die Größe des Ausdruckes entsprach genau der des geplanten Bronzegusses.
Über das Bild wurde ein Raster gelegt, das es ermöglichte, die Maße auf eine Gipsplatte zu übertragen.
|
 |
|
Als erstes entstand die Stadtmauer. Die Flüsse wurden in die Platte eingegraben.
Über die Neustadt ging es hinter die Stadtmauer, jedes Haus wurde einzeln eingeklebt.
|
 |
|
|
Ende Januar 2002 "stand" die Neustadt. Langsam wurde mir bewusst, wie groß die Stadt einst tatsächlich war. Bäume wurden eingetupft.
|
 |
|
|
So kahl hat die Radewig wohl nach dem Stadtbrand ausgesehen. Links oben das Steintor.
|
 |
|
|
R. Pape hatte bei dem hölzernen Modell die theoretische Vorarbeit geleistet. Christoph Laue, städtischer Archivar in Herford, war mir behilflich und ständig auf der Suche nach Unterlagen, um neue Kenntnisse einarbeiten zu können.
|
 |
|
|
Zur Werre-Schau auf der Kiewiese vom 6.-10. März 2002 wurde die Arbeit zum ersten Mal gezeigt. Unter den Augen der Besucher wurde an dem Modell weitergearbeitet.
|
 |
|
|
Ende März ging es in die letzte Phase. Minuten später war das Modell auf einem LKW auf dem Weg zur Glockengießerei in Gescher.
|
 |
|
|
Anfang April besuchte Heinrich Wemhöner die Glocken- und Kunstgießerei Petit & Gebr. Edelbrock. Der Leiter der Kunstgussabteilung, Herr Thiemann, führte Heinrich Wemhöner durch die hochinteressante Gießerei. Hier war der "Metaller" Wemhöner fast wie zu Hause.
|
 |
|
|
Am 6. Juni 2002 lieferte die Gießerei die Bronzeplatte an. Heinrich Wemhöner war zufrieden, obwohl ... das Modell war ihm immer noch zu klein.
|
 |
|
Vorsichtig wurde die Platte auf den vorbereiteten Betonsockel herabgelassen.
Auf der Rückseite des Modells sind Stifte angeschweißt, die nun in einige mit Kleber gefüllte Aussparungen des Sockels versenkt wurden.
|
 |
|
|
Am 7. Juni 2002 wurde das fertige Bronzemodell des spätmittelalterlichen Herfords auf dem Münsterkirchplatz eingeweiht.
|
 |
|