| Ravensberger Gymnasium |
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| Landwirtschaftsschule von 1868 bis 1896 |
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Von den beiden 1848 für Westfalen geplanten erstmals ein Landwirtschaftsschulen sollte eine für den katholischen Landesteil in Lüdinghausen, die andere, für den evangelischen Teil, im Regierungsbezirk Minden ansässig werden. Herford machte dabei das beste Angebot.
Ein verfallenes Nebengebäude links vom Hauptgebäude Elisabethstraße 3 wurde 1869 abgerissen und das unmittelbar an der Straße stehende Fachwerkhaus erbaut. Beide Gebäude verband man mit einem Mittelteil.
Die Geschichte des älteren Gebäudes reicht weit zurück. Hier befand sich der Hof Nachfolgerin der Äbtissin. 1816 verlegte man das Land- und Stadtgericht hierher. Seit 1868 Landwirtschaftliche Lehranstalt. Seit 1955 beherbergen die Gebäude das "Haus des Handwerks", die Kreishandwerkerschaft Herford Stadt und Land.
Die Zahl der Schüler erhöhte sich bald, die räumliche Enge wurde unerträglich. Als man 1896 umzog, waren es bereits 150 Schüler.
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Landwirtschafts- und Realschule 1896 bis 1925
Oberreal- und Oberschule 1925 bis 1945 |
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| Die Stadt stellte für einen Neubau den Bauplatz in den Abteigärten zur Verfügung. Hier stand noch bis 1895 das alte Justizgebäude der Fürstabtei, das Abteiliche Gericht. 1610 erbaut, wurde es nach der Säkularisierung 1806 von der Stadt erworben. Von 1882 bis 1894 beherbergte es die Sammlung des städtischen Museums. |
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| 1894 wurde mit dem Bau der Schule begonnen. Nach 2 Jahren Bauzeit wurde in den Sommerferien 1896 der Neubau bezogen, der unter anderem bereits eine Zentralheizung und ein Brausebad vorweisen konnte. Die Schülerzahl wuchs von 189 (1899) auf 494 (1928). |
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| Schon bald gab es Probleme durch den nicht vorhandenen Schulhof. Diese Platznot erklärt sich aus der Lage der Schule.
Eine Ansichtskarte zeigt die Struktur der Innenstadt. Deutlich ist auch die noch vorhandene kleinteilige Bebauung auf der Ostseite der Schule an der Straße Am Gange zu sehen. |
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| Im Winter 1917/18 wurde wegen Kohlemangel der Unterricht eingestellt. Lediglich die 2 Abschlussklassen wurden im alten Rathaus in der Elisabethstraße unterrichtet. 1929 zwang die Raumnot im Gebäude am Münsterkirchplatz, noch einmal 3 Klassen hier zu unterrichten. Auch nach dem 2. Weltkrieg wurde mehrmals hierher ausgewichen. Notdürftig wurde bis Kriegsende der Unterricht aufrechterhalten. Bei der Wiedereröffnung im Februar 1946 konnten die 9 Lehrer 320 Schüler begrüßen. |
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Neusprachiges und Mathematisch-Naturwissenschaftliches Gymnasium 1948
Ravensberger Gymnasium 1954 |
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| Nach der Schulreform wurde 1948 die Wahl des Schultyps durchgeführt. Im Mai 1953 wurde für das neue Gymnasium ein passender Name gefunden. Ravensberger Gymnasium setzte sich gegen Neues Gymnasium und Humboldt-Gymnasium durch. |
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| Die Raumnot wuchs immer weiter. 6 Klassenräume und 9 Spezialräume fehlten. Im August 1959 wurden einige Aufnahmen gemacht, die die Raumnot verdeutlichen sollten. |
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| Der Lübberbruch seit 1900 |
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| Am heutigen Standort des Gymnasiums fanden seit der Jahrhundertwende Militärübungen und Paraden statt. Es folgte 1910 an dieser Stelle die größte Gewerbeausstellung, die Herford je gesehen hat. Auch als Kirmes- und Sportplatz wurde der Bereich des Neubaus benutzt. |
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| Am 14. November 1957 erfolgte der erste Spatenstich im Lübberbruch. Im April 1960 war Schlüsselübergabe. |
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| Entlang der Hansastraße entstanden die Sportstätten. Zusätzlich wurde auf dem Gelände im Lübberbruch das Theater errichtet, einige Räume wurden gemeinsam genutzt. |
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| Bald wurde auch das Ravensberger zum Postkartenmotiv. |
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