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16. Mai 2010, Treffpunkt 13 Uhr Kleinbahnmuseum Enger,
Kleinbahnhof Enger, Bahnhofstr. 54
Fahrt des Verein für Herforder Geschichte Auch für Nichtmitglieder!
Hinfahrt mit Bus 466, Richtung Spenge, Blücherplatz:
12:18 ab Herford, Bahnhof Bussteig 1, 12:43 an Enger, Bahnhofstraße
Rückfahrt mit Bus 466, Richtung Herford, Alter Markt:
17:10 ab Enger, Bahnhofstraße, 17:36 an Herford,
Bahnhof Bussteig 1. |
Ca. 10 € Kosten für Führungen und Eintritte werden vor dem ersten Museumsbesuch eingesammelt. |
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Sonntagsspaziergänge im Rahmen des Herforder Orgelsommer vom 18.07.-12.09.2010
Der Herforder Orgelsommer hat mittlerweile eine jahrelange Tradition. An einer Reihe Sonntagen werden unsere Gäste zu verschiedenen Stadtführungen und anschließendem Orgelkonzert eingeladen. Natürlich kostenlos.
Die Sonntagsspaziergänge starten um 16.30 Uhr am jeweiligen Treffpunkt und führen zum Veranstaltungsort. Weitere Informationen durch die Pro Herford
Alle Sonntagskonzerte beginnen um 18.00 Uhr.
Informationen zu den Konzerten unter
http://www.kirchenmusik-im-herforder-muenster.de/Orgelsommer/orgelsommer.htm |
Sonntag 15. August, 16:30 Uhr
Treffpunkt Neustädter Brunnen, Neuer Markt
Veranstalter Pro Herford
anschließender Konzertort: Petrikirche, Wilhelmsplatz |
Eintritt frei
Dauer ca. 1 Stunde
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Orgelsommer–Geschichten aus der Neustadt (Mathias Polster)
Neustadt ist etwas irreführend. Als vor fast 800 Jahren die Gründungsurkunde für die Herforder Neustadt besiegelt wurde, war beispielweise von Berlin noch keine Rede. Was tut sich im sensiblen Untergrund, der überwiegend aus Schwemmsanden besteht? Abseits der allgemeinen Stadtführungen, in denen überwiegend von den großen Ereignissen in der ehemalige Reichs- und Hansestadt gesprochen wird, zeichnet diese Führung einen bunten Bilderbogen zwischen Neuem Markt und Wilhelmsplatz. |
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Sonntag 22. August, 16:30 Uhr
Treffpunkt Abtei-Stele, Münsterkirche
Veranstalter Pro Herford
anschließender Konzertort: Neuapostolische Kirche |
Eintritt frei
Dauer ca. 1 Stunde |
Orgelsommer-Geschichten aus der Altstadt (Mathias Polster)
Wenn Waltger von Dornberg 789 in Müdehorst bei Bielefeld ein Kloster stiftete, was war dann in Herford? Kann es tatsächlich sein, dass das Herforder Münster in nur 30 Jahren errichtet wurde? Warum wurde die Clarenstraße für etwa 100 Jahre gegen den Widerstand der Anwohner in Totenstraße umbenannt? Abseits der allgemeinen Stadtführungen, in denen überwiegend von den großen Ereignissen in der ehemalige Reichs- und Hansestadt gesprochen wird, zeichnet diese Führung einen bunten Bilderbogen zwischen Münsterkirche und Hermannstraße. |
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Sonntag 29. August, 16:30 Uhr
Treffpunkt Gänsebrunnen, Gänsemarkt
Veranstalter Pro Herford
anschließend Konzertort: St. Paulus Kirche |
Eintritt frei
Dauer ca. 1 Stunde |
Orgelsommer-Geschichten aus der Radewig (Mathias Polster)
Was hat der Eisengehalt des Spinats mit der Radewig gemeinsam? Es gibt Fehlinformationen, die sind einfach nicht aus der Welt zu schaffen. So wird man vergeblich im Fürstenauhaus eine alte Pilgerherberge suchen, dafür steht in diesem Stadtteil der wirklich letzte Rest der Herforder Stadtmauer. Abseits der allgemeinen Stadtführungen, in denen überwiegend von den großen Ereignissen in der ehemalige Reichs- und Hansestadt gesprochen wird, zeichnet diese Führung einen bunten Bilderbogen zwischen Gänsemarkt und Aa. |
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12. September 2010, 14:00 Uhr
Treffpunkt Münsterkirche Herford, Südeingang
Mathias Polster in Kooperation mit der VHS im Kreis Herford |
Eintritt frei
Führungsdauer ca. 1,5 Stunden |
Tag des offenen Denkmals
Kultur in Bewegung - Reisen, Handel und Verkehr
"Kultur in Bewegung - Reisen, Handel und Verkehr" lautet das Motto des diesjährigen Tags des offenen Denkmals am 12. September 2010. Damit steht erneut ein Thema im Zentrum des Denkmaltags, das durch seine Vielseitigkeit besticht.
Veränderungen durch neue Einflüsse von außen prägen die Entwicklung unserer Kultur, das lässt sich auch an historischen Bauwerken erkennen. Wanderhandwerker und fremde Baumeister verbreiteten neues architektonisches Know-how in ganz Europa. Dadurch entstanden neue Stilformen, deren Ideen sich rasch überregional durchsetzten wie etwa die Gotik im Mittelalter oder die Renaissance und der Barock in der Neuzeit. Durch Händler wurden Waren und Materialien über weite Strecken ausgetauscht. Die oft nur lückenhaft ausgebauten Handelsrouten und schlechten Verkehrsmittel begrenzten aber zugleich auch die neuen Möglichkeiten, so dass - bleiben wir im Mittelalter - die gotischen Kathedralen und Repräsentationsbauten dort aus Backstein errichtet wurden, wo Naturstein nicht in ausreichender Menge zu Verfügung stand.
In einer kurzweiligen Führung wird ein bunter Bilderbogen gespannt, der Spuren vergangener Zeit in Herford zeigt, an denen man vermutlich oft ohne Beachtung vorbei geht |
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Ansichtssache –
120 Jahre fotografierte Stadtgeschichte Teil 1-5
Teil 1 am 14. September 2010 um 19:00 Uhr
Stadtbefestigung und Wasserläufe
Teil 2 am 05. Oktober 2010 um 19:00 Uhr
Abtei und Altstadt
Teil 3 am 02. November 2010 um19:00 Uhr
Neustadt
Teil 4 am 04. Januar 2011 um 19:00 Uhr
Radewig
Teil 5 am 01. Februar 2011 19:00 Uhr
Stiftberg und Randbezirke
In einer Serie von fünf unterschiedlichen Vorträgen geht es mit dem Stadtführer Mathias Polster jeweils auf einen historischen Rundgang durch die Stadt Herford. |
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14. September 2010, 19:00 Uhr
VHS im Kreis Herford
Münsterkirchplatz 1
32052 Herford
Aula
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6,00 € Tageskasse
2 Unterrichtsstd. |
Ansichtssache – 120 Jahre fotografierte Stadtgeschichte
Teil 1 Stadtbefestigung und Wasserläufe
Von den alten Verteidigungsanlagen Herfords ist nur wenig geblieben. An einigen wenigen Stellen haben sie sich jedoch erhalten. Weit vor den Toren der Stadt kann man in den Wäldern die alten Gräben der Landwehr aufspüren.
Seit der ersten beurkundeten Besiedlung stand die Entwicklung von Stift und Stadt immer im engen Zusammenhang mit den sie umgebenden Gewässern. Die ersten Gräben vor der Stadtmauer sind nicht mehr erhalten und doch kann man sie heute noch nachvollziehen. Wie haben sich die Wasserläufe rund um die Verteidigungsanlage entwickelt? Wo wurden Kanäle gezogen und wieder geschlossen? Von einigen Wasserläufen ist allgemein noch Name und Verlauf bekannt, bei andern, wie der Kleinen Werre, oft nicht einmal mehr das. 1900 betrug die Gesamtlänge aller Gewässer in Herfords Innenstadt stattliche 5,31 km. Heute sind es gerade noch 2,34 km. Der historische Rundgang soll zeigen, wie sich die Wasserläufe und Stadtbefestigung entwickelt haben.
Seit etwa 130 Jahren haben Fotografen diese Entwicklung festgehalten. So zeigen Fotografien der Bowerre ein Flüsschen, das an einigen Standorten sicher prägend für die Innenstadt war. Heute vermitteln uns diese Bilddokumente ein kleines Fenster in die vergangene Zeit.
Inzwischen ist es an einigen Stellen kaum noch möglich, sich über die historischen Aufnahmen zu orientieren. Deshalb wird auch immer die gegenwärtige Situation dargestellt.
In einer Serie von fünf unterschiedlichen Vorträgen geht es mit dem Stadtführer Mathias Polster jeweils auf einen historischen Rundgang durch die Stadt Herford. |
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18. September 2010, 14:00 Uhr
Treffpunkt ist am Tierpark Waldfrieden, Stadtholzstraße
Mathias Polster in Kooperation mit der VHS im Kreis Herford |
6,00 € Tageskasse
Die Exkursion dauert bis
ca. 17 Uhr. |
Herford entdecken – der Stuckenberg
Die erste der vier Exkursionen, die sich abseits der allgemeinen Stadtführungen bewegen und den Blick auf mehr Details lenken soll, führt vor die Tore der alten Stadt, auf den Stuckenberg. Viele Zeitzeugnisse finden sich im ehemaligen Stadtwald. Hier sieht man noch sehr gut erhaltene Reste der mittelalterlichen Landwehr und die alten Grenzsteine. Über große Bereiche erstrecken sich die uralten Steinbrüche. Hohlwege sind die Spuren, die der Transport der Baumaterialien für Stadtmauern, Kirchen und Bürgerhäuser hinterließ. Viele Informationen über die Zeitgeschichte machen die Exkursionen auch für Nicht-Herforder interessant. |
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25. September 2010, 14:00 Uhr
Treffpunkt Fürstenaudenkmal, Radewig
Mathias Polster in Kooperation mit der VHS im Kreis Herford |
6,00 € Tageskasse
Die Exkursion dauert bis
ca. 17 Uhr. |
Herford entdecken – der Wall
1200 Jahre beeindruckende Geschichte macht es leicht, Menschen für diese Stadt zu begeistern. Diese Exkursionen bewegen sich etwas abseits der allgemeinen Stadtführungen und lenken den Blick mehr auf Details. Der Rundgang um den Herforder Wall ermöglicht eine Reise durch 800 Jahre Stadtgeschichte. Viele Spuren hat die Zeit hier hinterlassen. Auf dem erhaltenen Rest der alten Verteidigungsanlage verläuft der 3,5 km lange Weg um die historische Innenstadt. . Viele Informationen über die Zeitgeschichte machen die Exkursionen auch für Nicht-Herforder interessant. |
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02. Oktober 2010, 14:00 Uhr
Treffpunkt Fürstenaudenkmal, Radewig
Mathias Polster in Kooperation mit der VHS im Kreis Herford |
6,00 € Tageskasse
Die Exkursion dauert bis
ca. 16:30 Uhr. |
Herford entdecken – die Kirchen
Die Kirchen sind das historische Herz Herfords: Stiftskirche, Pilgerkirche, Bürgerkirche — überall haben Menschen vor vielen Jahren ihre Spuren hinterlassen. Wie wurde gebaut? Wie entwickelte sich die westfälische Hallenkirche? Auch die Frage, was verbirgt sich hinter dem Mythos Sancta Herfordia, ist Thema der Exkursion. |
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05. Oktober 2010, 19:00 Uhr
VHS im Kreis Herford
Münsterkirchplatz 1
32052 Herford
Aula |
6,00 € Tageskasse
2 Unterrichtsstd. |
Ansichtssache – 120 Jahre fotografierte Stadtgeschichte
Teil 2 Abtei und Altstadt
Im Zwickel zwischen Werre und Aa entstand vor mehr als tausend Jahren eine Siedlung, aus der sich später Herford entwickeln wird.
Von der ersten Siedlung sind nur noch Spuren im Untergrund zu finden. Auf einigen alten Stichen und Fotos sind noch Teile der alten Abtei zu sehen. Der Vortrag zeigt an einigen Beispielen, wie sich der Stiftbereich verändert hat.
Untrennbar mit der Geschichte der Abtei ist die Entwicklung der Stadt verbunden. Ein Rundgang durch die Altstadt zeigt auch hier Spuren der Jahrhunderte. Seit etwa 130 Jahren haben Fotografen diese Entwicklung festgehalten.
Sie haben dokumentiert, wie sich die Bäckerstraße, der Alte Markt, der Gehrenberg oder die Brüderstraße in dieser Zeit veränderten und viele historische Gebäude in Schutt und Asche sanken.
Inzwischen ist es an einigen Stellen kaum noch möglich, sich über die historischen Aufnahmen zu orientieren. Deshalb wird auch immer die gegenwärtige Situation dargestellt.
In einer Serie von fünf unterschiedlichen Vorträgen geht es mit dem Stadtführer Mathias Polster jeweils auf einen historischen Rundgang durch die Stadt Herford. |
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9. Oktober 2010, 14:00 Uhr
Treffpunkt Fürstenaudenkmal, Radewig
Mathias Polster in Kooperation mit der VHS im Kreis Herford |
6,00 € Tageskasse
Die Exkursion dauert bis
ca. 16:30 Uhr. |
Herford entdecken – die Bürger und ihre Stadt
Von der Romanik bis zum Jugendstil. Jede Zeit hat ihren Reiz. Viele Generationen haben das Bild Herfords geprägt, das sich in einigen verborgenen Winkeln erhalten hat. Hinter mancher unscheinbarer Fassade sind mehrere hundert Jahre alte Häuser versteckt. Viele Straßennamen haben ihren Ursprung im Hochmittelalter. Stadtentwicklung hat wenig mit Zufall zu tun. Auch hier galt schon: Die Form folgt der Funktion. |
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17. Oktober 2010, 14:00 Uhr
Treffpunkt Münsterkirchplatz
Mathias Polster in Kooperation VHS im Kreis Herford und dem
Verein für Herforder Geschichte |
Eintritt frei
2 Unterrichtsstd. |
Steine in der Stadt
Im Laufe der Jahrhunderte wurden auch in Herford Unmengen von Steinen verbaut. Einige wurden direkt vor den Toren der Stadt gebrochen, andere haben weite Wege hinter sich. Manche von ihnen trotzen ungerührt Wind und Wetter, andere sind stark geschädigt und werden die nächsten Jahre nicht überstehen. Sand- und Kalkstein, Granit, Basalt, Schiefer und Marmor - viele verschiedene Gesteine sind in der Stadt zu entdecken.
Viele spannen Geschichten ranken sich um erhaltene und verschwundene steinerne Zeitzeugen der Stadt. In dieser Exkursion macht sich Mathias Polster mit den Teilnehmenden auf die Suche nach den Spuren eines der ältesten Baumaterialien der Menschheit. |
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02. November 2010, 19:00 Uhr
VHS im Kreis Herford
Münsterkirchplatz 1
32052 Herford
Aula |
6,00 € Tageskasse
2 Unterrichtsstd. |
Ansichtssache – 120 Jahre fotografierte Stadtgeschichte
Teil 3 Neustadt
In keinem anderen Stadtteil wie der Neustadt wird so deutlich, welche Spuren Industrialisierung, Krieg und die Modernisierung der 50er, 60er und 70er Jahre im Stadtzentrum Herfords hinterlassen haben. Die Rosenstraße, Fidelenstraße, Frühherrenstraße sind nur noch ein Schatten ihrer selbst. Hier ist kopfschüttelndes Staunen garantiert. Im 2. Weltkrieg wurden in Minuten ganze Straßenzüge zerstört. Auch später wurden im Stadtbild irreparable Schäden verursacht.
So mancher Zeitgenosse wird sich mit Wehmut an die mittlerweile verschütteten Wasserläufe und die romantischen Ecken der Bergertormauerstraße erinnern, andere eher an die Schaumkronen im verschmutzten Wasser und an die schweren Lebensumstände in den abgewohnten Häusern. Oft hat sich die im Bild gezeigte Situation erheblich verbessert.
Seit etwa 130 Jahren haben Fotografen diese Entwicklung festgehalten. Heute vermitteln uns diese Bilddokumente ein kleines Fenster in die vergangene Zeit.
Inzwischen ist es an einigen Stellen kaum noch möglich, sich über die historischen Aufnahmen zu orientieren. Deshalb wird auch immer die gegenwärtige Situation dargestellt.
In einer Serie von fünf unterschiedlichen Vorträgen geht es mit dem Stadtführer Mathias Polster jeweils auf einen historischen Rundgang durch die Stadt Herford. |
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11. Januar 2011, 19:00 Uhr
VHS im Kreis Herford
Münsterkirchplatz 1
32052 Herford
Aula
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6,00 € Tageskasse
2 Unterrichtsstd.
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Ansichtssache – 120 Jahre fotografierte Stadtgeschichte Teil 4 Radewig
Die Radewig ist der älteste Stadtteil Herfords. Vor weit über 1000 Jahren lassen sich hier, zwischen Werrefurt und Klosteranlage die ersten Siedler nieder. Auch wenn der Gänsemarkt in dieser Form erst nach dem Zweiten Weltkrieg entstand, viele der alten Straßenführungen sind noch erhalten. Haben sich einige romantische Ecken erhalten, so wurde an anderen Stellen brutal in die alten Strukturen eingegriffen.
Der heftigste Einschnitt war sicher der Durchbruch der Freiheit bis zum Bahnhof. auch die Löhrstraße und der Janup mussten in den letzten Jahren erhebliche Substanzverluste hinnehmen.
Seit etwa 130 Jahren haben Fotografen diese Entwicklung festgehalten. Heute vermitteln uns diese Bilddokumente ein kleines Fenster in die vergangene Zeit.
Inzwischen ist es an einigen Stellen kaum noch möglich, sich über die historischen Aufnahmen zu orientieren. Deshalb wird auch immer die gegenwärtige Situation dargestellt.
In einer Serie von fünf unterschiedlichen Vorträgen geht es mit dem Stadtführer Mathias Polster jeweils auf einen historischen Rundgang durch die Stadt Herford. |
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01. Februar 2011, 19:00 Uhr
VHS im Kreis Herford
Münsterkirchplatz 1
32052 Herford
Aula
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6,00 € Tageskasse
2 Unterrichtsstd. |
Ansichtssache – 120 Jahre fotografierte Stadtgeschichte
Teil 5 Stiftberg und Randbezirke
Erst 1884 wurde der Stiftberg schließlich gegen den verbissenen Widerstand seiner Bewohner nach Herford eingemeindet. Bis dahin lebte man auf dem Berg als Teil des Berges auf dem Stift ziemlich autonom. Zeichen des Damenstiftes ist noch immer die Marienkirche, eine der schönsten hochgotischen Kirchen Deutschlands. Noch vor wenigen Jahrzehnten schmückte sie sich innen mit mittelalterlichen Malereien, die mittlerweile leider alle abgeschlagen wurden. Eine Zeichnung zeigt die Farbenpracht der verlorenen Bildkunst.
Im Laufe der Zeit ist die freie Fläche zur Stadt zugebaut worden, der Übergang mittlerweile fließend. Der Schützenhof, die Kasernen oder das Königin-Mathilden-Gymnasium sind nur einige Beispiele dafür, dass dieser Stadtteil wohl etwas außerhalb liegt, jedoch immer mittendrinn ist.
Auch aus dem weiteren Umland gab es interessante Fotografien. Dazu gehören Aufnahmen rund um den Stuckenberg und von einigen Stadtteilen, auf die sonst das Augenmerk weniger fällt.
Seit etwa 130 Jahren haben Fotografen diese Entwicklung festgehalten. Heute vermitteln uns diese Bilddokumente ein kleines Fenster in die vergangene Zeit.
Inzwischen ist es an einigen Stellen kaum noch möglich, sich über die historischen Aufnahmen zu orientieren. Deshalb wird auch immer die gegenwärtige Situation dargestellt.
In einer Serie von fünf unterschiedlichen Vorträgen geht es mit dem Stadtführer Mathias Polster jeweils auf einen historischen Rundgang durch die Stadt Herford. |
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01. März 2011, 19:00 Uhr
VHS im Kreis Herford
Münsterkirchplatz 1
32052 Herford
Aula |
6,00 € Tageskasse
2 Unterrichtsstd. |
Ansichtssache – 120 Jahre fotografierte Stadtgeschichte
Post aus Herford
Mathias Polster
Die Frage nach dem Erfinder der Postkarte ist schwierig zu beantworten. Im Allgemeinen gilt der Deutsche Postrat Generalpostmeister Heinrich von Stephan als Initiator. Mit Wirkung vom 1. Juli 1870 führte er seine Idee unter der Bezeichnung „Korrespondenzkarte“ ein. In den ersten 2 Monaten nach ihrer Einführung wurden schon 2 Millionen Karten verkauft. Im Spitzenjahr 1903/1904 liefen allen in Deutschland 1,16 Milliarden Ansichtskarten.
Bis 1905 durfte auf der Vorderseite nur die Anschrift stehen, so dass eigentlich kein Platz für Mitteilungen war. Es konnte nur die Bildseite beschrieben werden. Aus dieser Zeit stammen auch die meisten „Gruß aus …“- Karten, die heute – wie damals – sehr beliebt sind.
Erst 1905 wird die geteilte Rückseite, für Mitteilungen an den Empfänger, von der Postverwaltung zugelassen. Dies ist heute ein wichtiges Merkmal, um die Herstellungszeit einer Postkarte zu bestimmen.
Zwischen 1919 und 1939 gerät wegen der schlechten Druckqualitäten, den wirtschaftlichen Problemen in der Zeit nach dem 1. Weltkrieg und nicht zuletzt dem Aufkommen anderer Kommunikationsformen (Telefon) das Sammeln nach und nach in Vergessenheit.
Ab 1940 wird die Ansichtskarte langsam als Sammelgebiet wieder entdeckt.
Der Vortrag gibt Einblicke in die Geschichte dieser hochmobilen Zeitzeugen und zeigt eine große Auswahl neuer „alter“ Ansichtskarten. |
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05. April 2011, 19:00 Uhr
VHS im Kreis Herford Münsterkirchplatz 1
32052 Herford
Aula |
6,00 € Tageskasse
2 Unterrichtsstd. |
Betreten verboten- Katastrophe an der Johanniskirche
Mathias Polster
Der schiefe Turm der Johanniskirche wurde Mitte des 19. Jahrhunderts zum Wahrzeichen Herfords. Fotoaufnahmen, die im Frühjahr 1878 für ein Gutachten gemacht wurden, zeigen die dramatische Situation. Eine Messung ergab, dass der Turm bis zur Spitze 2,20 m aus dem Lot geraten war. Ein Jahr später wurde der Helm bis auf das Mauerwerk abgetragen und auf eine Höhe von 80 m neu aufgerichtet. Bald merken die Bürger, dass sie ihre Kirche nicht gerettet hatten. Die Zahl der Risse nahm weiter erschreckend zu. Der Turm zog die mit ihm verbundenen Kirchenschiffe nach Südwesten. Putz fiel von der Decke, Risse öffnen sich zwischen den Rippen im Gewölbe. Im März 1900 wurde ein weiteres Gutachten erstellt. Erstmals untersucht man den Baugrund, das Ergebnis war erschütternd. Ausgelöst durch die Grundwasserabsenkung waren die hölzernen Fundamente des Turms verrottet. Am 6. Oktober 1905 ließ Oberbürgermeister Quentin schließlich die Kirche polizeilich sperren.
„Es ist festgestellt worden, dass die Neustädter Kirche infolge ungleicher Absenkung bauliche Mängel aufweist, welche die Besucher durch ev. Einsturz sehr gefährden. Es ergeht daher das Verbot, fernerhin die Kirche zu betreten und sie zu Gottesdienstlichen Zwecken zu benutzen.“
Für jede Zuwiderhandlung drohte man eine Geldstrafe von 60 Mark oder ersatzweise eine Haftstrafe von 6 Tagen an.
Aus verschiedenen Archiven wurden Unterlagen zusammengetragen, welche die dramatische Rettungsaktion dokumentieren. |
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