| |
|
Dienstag, 21. Februar
2012 um 19 Uhr
VHS im Kreis Herford Münsterkirchplatz
1 32052 Herford Aula Dozent: Mathias Polster |
6,00 €
Eintritt 2 x 45
Minuten |
Teil 1 18. Oktober
2011 Teil 2 15. November 2011 Teil 3
17. Januar 2012 Teil 4 21. Februar
2012 |
19 Uhr Der Wall 19 Uhr
Das Wasser 19 Uhr Die Stadt 19
Uhr Die Namen |
|
Ansichtssache – 120 Jahre fotografierte
Stadtgeschichte Teil 4: Die Namen
Stadt-Straße-Fluss
Heute
gestaltet sich die Neubenennung von Straßen und Plätzen
meist unoriginell. In jedem Industriegebiet gibt es eine
Dieselstraße, Pflanzen und Tiernamen füllen die
Adressbücher jeder Stadt. Goethe, Schiller und Kant sind
in ganz Deutschland zu Hause. Historische Städte haben
jedoch viel mehr zu bieten! Und Herford ganz besonders.
Holland, Janup, Löhrstraße, Tribenstraße, die
Mausefalle. Einige Ortsbezeichnungen und die Flussnamen
sind uralt. Doch auf was können sie zurück geführt
werden? So ist nur wenigen bekannt, dass der Schulwall
seinen Namen nicht auf eine Schule zurück führt, sondern
auf eine geheime Pforte in der Stadtmauer. Diese verlor
vermutlich bereits während des Dreißigjährigen Krieges
ihre Bedeutung. Schon seit mehr als hundert Jahren haben
sich insbesondere die Heimatforscher um die Erklärung
der alten Namen verdient gemacht. Manche der Antworten
sind schlüssig, überraschend, andere Namen blieben auch
ihnen rätselhaft. Mit Hilfe zum Teil über hundert Jahre
alten Aufnahmen geht es auf die Suche nach dem Ursprung
der Namen. |
|
Samstag, 25. Februar 2012 um 13 Uhr
Radewiger Straße 12
32051 Herford
Dozent:
Mathias Polster
Treffpunkt Südportal Jakobi-Kirche
|
Eintritt frei
(Kinder die Hälfte)
1 Stunde
|
Mittelalterlicher Kirchenbau -
die Baugeschichte der Jakobi-Kirche in Herford
Die längste Bauzeit aller mittelalterlichen Kirchen Herfords hatte ohne Zweifel die Jakobi-Kirche vor zuweisen. Während die nahezu viermal so große Münsterkirche bereits nach etwa 50 Jahren Bauzeit fertig gestellt wurde, benötigte man in der Radewig dafür fast 200 Jahre. Die ab ca. 1260 erbaute Kirche war bis 1530 Station der mittelalterlichen Jakobspilger. Seit 1590 dient sie der Radewig als Pfarrkirche. In der westfälischen Hallenkirche befindet sich noch immer die originale Ausmalung und Inneneinrichtung der Spätrenaissance.
Bei Bodenarbeiten wurde 1979 ein Fundamentblock gefunden, der einem Vorgänger, einer Basilika zugeordnet wurde. Was ist dran, an dem mysteriösen Vorgängerbau? Weshalb die außergewöhnlich lange Bauzeit der Westfälischen Hallenkirche? Bei einem kurzweiligen Rundgang wird die außergewöhnliche Baugeschichte der Radewiger Kirche beleuchtet. |
|
Samstag, 25. Februar 2012 um 15 Uhr
Stiftberg Straße 30
32049 Herford
Dozent: Mathias Polster
Treffpunkt vor dem Gemeindehaus Stift Berg Herford |
Eintritt frei
(Kinder die Hälfte)
1 Stunde |
Mittelalterlicher Kirchenbau-
die Baugeschichte der Marienkirche in Herford
Auf dem Luttenberg fand nach sagenhafter Überlieferung Mitte des 10. Jahrhunderts eine Marienvision statt, die erste Erscheinung der Gottesmutter nördlich der Alpen. In Folge wurde bereits 1011 auf dem Stift-Berg ein Frauenstift gegründet. Ein frühromanischer Bau wurde im Jahre 1017 oder 1018 vom Paderborner Bischof Meinwerk geweiht. Die erste Erweiterung in der Grundrissform eines Kreuzes wurde nach 1150 begonnen und vermutlich gegen 1200 fertig gestellt. Der gotische Ausbau, mit dem die Kirche ihre heutige Gestalt erhielt, wurde 1290 begonnen. Bereits 1325 geweiht, wurde sie um 1350 fertig gestellt. Die Erweiterung wurde wegweisend für viele andere Hallenkirchen.
Durch die großen Fenster erhellt, zeigt sich kaum eine zweite Kirche so lichtdurchflutet, wie die Marienkirche. Wie wurde die neue Technik des besonderen Materialeinsatzes eingesetzt, um diesen Lichtwürfel zu schaffen? Die Spuren der mittelalterlichen Handwerker führen unter und über das Gewölbe einer der schönsten Hallenkirchen Westfalens. Bei einem kurzweiligen Rundgang wird die außergewöhnliche Baugeschichte der Stiftberger Kirche beleuchtet. |
|
|
Samstag, 5. Mai 2012 um 14
Uhr
Treffpunkt Wittekinddenkmal,
Wilhelmsplatz
Die Exkursion dauert bis ca. 17 Uhr Dozent: Uwe
Höcker, Herford |
6,00 €
Eintritt 3 Stunden |
|
Was wächst denn da? Der grüne Ring um
Herford
Was grünt so grün? Was ist denn das? Wo kommt das
her? Ulmen am Wall? Mammutbäume in Herford? Wenn einer
weiß, was hier am Wall wächst, dann ist dass Uwe Höcker.
Mehrere Jahrzehnte war er im Dienst der Stadt
verantwortlich für alles, was grünt und blüht. Es ist
wohl die schönste Jahreszeit auf dem Wall, wenn nach dem
Winter die ersten Knospen gesprossen sind und das
frische Grün zum Spaziergang lockt. Auf einer
gemütlichen Exkursion geht es einmal um die Stadt. Auch
ein kleiner Abstecher in den Aawiesenpark ist
geplant. |
|
Samstag, 23. Juni 2012 um 13 Uhr
Radewiger Straße 12
32051 Herford
Dozent: Mathias Polster
Treffpunkt Südportal Jakobi-Kirche
|
Eintritt frei
(Kinder die Hälfte)
1 Stunde |
Mittelalterlicher Kirchenbau -
die Baugeschichte der Jakobi-Kirche in Herford
Die längste Bauzeit aller mittelalterlichen Kirchen Herfords hatte ohne Zweifel die Jakobi-Kirche vor zuweisen. Während die nahezu viermal so große Münsterkirche bereits nach etwa 50 Jahren Bauzeit fertig gestellt wurde, benötigte man in der Radewig dafür fast 200 Jahre. Die ab ca. 1260 erbaute Kirche war bis 1530 Station der mittelalterlichen Jakobspilger. Seit 1590 dient sie der Radewig als Pfarrkirche. In der westfälischen Hallenkirche befindet sich noch immer die originale Ausmalung und Inneneinrichtung der Spätrenaissance.
Bei Bodenarbeiten wurde 1979 ein Fundamentblock gefunden, der einem Vorgänger, einer Basilika zugeordnet wurde. Was ist dran, an dem mysteriösen Vorgängerbau? Weshalb die außergewöhnlich lange Bauzeit der Westfälischen Hallenkirche? Bei einem kurzweiligen Rundgang wird die außergewöhnliche Baugeschichte der Radewiger Kirche beleuchtet. |
|
Samstag, 23. Juni 2012 um 15 Uhr
Stiftberg Straße 30
32049 Herford
Dozent: Mathias Polster
Treffpunkt vor dem Gemeindehaus Stift Berg Herford |
Eintritt frei
(Kinder die Hälfte)
1 Stunde |
Mittelalterlicher Kirchenbau-
die Baugeschichte der Marienkirche in Herford
Auf dem Luttenberg fand nach sagenhafter Überlieferung Mitte des 10. Jahrhunderts eine Marienvision statt, die erste Erscheinung der Gottesmutter nördlich der Alpen. In Folge wurde bereits 1011 auf dem Stift-Berg ein Frauenstift gegründet. Ein frühromanischer Bau wurde im Jahre 1017 oder 1018 vom Paderborner Bischof Meinwerk geweiht. Die erste Erweiterung in der Grundrissform eines Kreuzes wurde nach 1150 begonnen und vermutlich gegen 1200 fertig gestellt. Der gotische Ausbau, mit dem die Kirche ihre heutige Gestalt erhielt, wurde 1290 begonnen. Bereits 1325 geweiht, wurde sie um 1350 fertig gestellt. Die Erweiterung wurde wegweisend für viele andere Hallenkirchen.
Durch die großen Fenster erhellt, zeigt sich kaum eine zweite Kirche so lichtdurchflutet, wie die Marienkirche. Wie wurde die neue Technik des besonderen Materialeinsatzes eingesetzt, um diesen Lichtwürfel zu schaffen? Die Spuren der mittelalterlichen Handwerker führen unter und über das Gewölbe einer der schönsten Hallenkirchen Westfalens. Bei einem kurzweiligen Rundgang wird die außergewöhnliche Baugeschichte der Stiftberger Kirche beleuchtet. |
|
Samstag, 15. September 2012 um 13 Uhr
Radewiger Straße 12
32051 Herford
Dozent: Mathias Polster
Treffpunkt Südportal Jakobi-Kirche
|
Eintritt frei
(Kinder die Hälfte)
1 Stunde
anschlließend ist die
Teilnahme am
Kindergottesdienst möglich |
Mittelalterlicher Kirchenbau -
die Baugeschichte der Jakobi-Kirche in Herford
Die längste Bauzeit aller mittelalterlichen Kirchen Herfords hatte ohne Zweifel die Jakobi-Kirche vor zuweisen. Während die nahezu viermal so große Münsterkirche bereits nach etwa 50 Jahren Bauzeit fertig gestellt wurde, benötigte man in der Radewig dafür fast 200 Jahre. Die ab ca. 1260 erbaute Kirche war bis 1530 Station der mittelalterlichen Jakobspilger. Seit 1590 dient sie der Radewig als Pfarrkirche. In der westfälischen Hallenkirche befindet sich noch immer die originale Ausmalung und Inneneinrichtung der Spätrenaissance.
Bei Bodenarbeiten wurde 1979 ein Fundamentblock gefunden, der einem Vorgänger, einer Basilika zugeordnet wurde. Was ist dran, an dem mysteriösen Vorgängerbau? Weshalb die außergewöhnlich lange Bauzeit der Westfälischen Hallenkirche? Bei einem kurzweiligen Rundgang wird die außergewöhnliche Baugeschichte der Radewiger Kirche beleuchtet. |
|
Samstag, 15. September 2012 um 15 Uhr
Stiftberg Straße 30
32049 Herford
Dozent: Mathias Polster
Treffpunkt vor dem Gemeindehaus Stift Berg Herford |
Eintritt frei
(Kinder die Hälfte)
1 Stunde |
Mittelalterlicher Kirchenbau-
die Baugeschichte der Marienkirche in Herford
Auf dem Luttenberg fand nach sagenhafter Überlieferung Mitte des 10. Jahrhunderts eine Marienvision statt, die erste Erscheinung der Gottesmutter nördlich der Alpen. In Folge wurde bereits 1011 auf dem Stift-Berg ein Frauenstift gegründet. Ein frühromanischer Bau wurde im Jahre 1017 oder 1018 vom Paderborner Bischof Meinwerk geweiht. Die erste Erweiterung in der Grundrissform eines Kreuzes wurde nach 1150 begonnen und vermutlich gegen 1200 fertig gestellt. Der gotische Ausbau, mit dem die Kirche ihre heutige Gestalt erhielt, wurde 1290 begonnen. Bereits 1325 geweiht, wurde sie um 1350 fertig gestellt. Die Erweiterung wurde wegweisend für viele andere Hallenkirchen.
Durch die großen Fenster erhellt, zeigt sich kaum eine zweite Kirche so lichtdurchflutet, wie die Marienkirche. Wie wurde die neue Technik des besonderen Materialeinsatzes eingesetzt, um diesen Lichtwürfel zu schaffen? Die Spuren der mittelalterlichen Handwerker führen unter und über das Gewölbe einer der schönsten Hallenkirchen Westfalens. Bei einem kurzweiligen Rundgang wird die außergewöhnliche Baugeschichte der Stiftberger Kirche beleuchtet. |
|
Samstag, 6. Oktober 2012 um 11 Uhr
Bahnhofstraße 12
32257 Bünde
Dozent: Mathias Polster / Rainer Ebel
Treffpunkt: Südportal der Laurentiuskirche |
Eintritt frei
(Kinder die Hälfte)
1 Stunde |
Tag der Steine in der Stadt – Laurentiuskirche Bünde
Erstmals erwähnt wird der Kirchenstandort in einer Urkunde Kaiser Ludwigs des Frommen. Ludwig schenkte Kirche und Hof zwischen 826 und 830 der Reichsabtei Herford. Ältester Teil ist der Turm. auch ein Großteil der romanischen Saalkirche auf kreuzförmigem Grundriss ist erhalten. Der Einbau einer neuen Heizungsanlage machte 1979 eine ausführliche archäologische Grabung notwendig. Die dürftige Fundlage lässt die Kunsthistoriker bei den frühen Datierungen äußerst vorsichtig sein. Um 1500 wurde die Kirche um ein nördliches Seitenschiff erweitert. Die Unterschiede bei den verwendeten Baumaterialien und der eingesetzten Bautechnik ist besonders oberhalb des Gewölbes deutlich erkennbar.
Hochspannend ist jedoch nicht nur die Baugeschichte, sondern eine ganze Reihe eher unbeachteter Details. dazu gehören die verwendeten Bau- und Werksteine. Was ist überhaupt der Unterschied?
Materialauswahl, Formensprache, Steinmetzzeichen. Spannende Themen garantieren kurzweilige Unterhaltung.
Vier Kirchenbauten stehen 2012 im Blickpunkt- die Laurentiuskirche in Bünde, die Marienkirche in Vlotho/Valdorf, die Marienkirche in Spenge/Wallenbrück und die Marienkirche in Herford. Alle vier Kirchen liegen etwas abseits der Besucherströme.
Teilnehmer des Netzwerkes "Steine in der Stadt" wollen zum von den Vereinten Nationen ausgerufenen "Internationalen Jahr des Planeten Erde" mit einem "Tag der Steine in der Stadt" beitragen. Ziel ist es, die Steine in den Städten öffentlichkeitswirksam zu zeigen und dadurch Interesse zu wecken oder zu pflegen. |
|
Samstag, 6. Oktober 2012 um 15 Uhr
Vlothoer Straße
32602 Vlotho
VHS im Kreis Herford / Mathias Polster
Treffpunkt: Südportal der Marienkirche |
Eintritt frei
(Kinder die Hälfte)
1 Stunde |
Tag der Steine in der Stadt – Marienkirche Vlotho/Valdorf
In ganz alter Zeit gehörte Valdorf kirchlich zu Wehrendorf, eine eigene Kirche wird in Valdorf aber schon im Jahre 1258 erwähnt . Die jetzige Kirche ist ein mittelalterlicher Bau, der mehrfach umgestaltet wurde. Steinmetzzeichen lassen darauf schließen, dass in den Jahren 1250-1270 rege Bautätigkeit stattfand. Von diesen Baumaßnahmen haben sich das Kreuzrippengewölbe im nördlichen Querhaus sowie die nördlichen Teile des Chors erhalten. Eine frühgotische Saalkirche auf kreuzförmigem Grundriss war entstanden. Um 1500 erweiterte man die Kirche nach Süden. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Kirche schwer beschädigt, das spätgotische Gewölbe des Langhauses stürzte ein. Beim Wiederaufbau verzichtete man auf die Erneuerung und zog eine flache Balkendecke ein. 1839 wurde ein südliches Querhaus angebaut sowie Kirchturm und Dach grundlegend erneuert. Hochspannend ist jedoch nicht nur die Baugeschichte, sondern eine ganze Reihe eher unbeachteter Details. Dazu gehören die verwendeten Bau- und Werksteine. Was ist überhaupt der Unterschied?
Materialauswahl, Formensprache, Steinmetzzeichen. Spannende Themen garantieren kurzweilige Unterhaltung.
Vier Kirchenbauten stehen 2012 im Blickpunkt- die Laurentiuskirche in Bünde, die Marienkirche in Vlotho/Valdorf, die Marienkirche in Spenge/Wallenbrück und die Marienkirche in Herford. Alle vier Kirchen liegen etwas abseits der Besucherströme.
Teilnehmer des Netzwerkes "Steine in der Stadt" wollen zum von den Vereinten Nationen ausgerufenen "Internationalen Jahr des Planeten Erde" mit einem "Tag der Steine in der Stadt" beitragen. Ziel ist es, die Steine in den Städten öffentlichkeitswirksam zu zeigen und dadurch Interesse zu wecken oder zu pflegen. |
|
Samstag, 13. Oktober 2012 um 11:00 Uhr
Neuenkirchener Str. 254
32139 Spenge
VHS im Kreis Herford / Mathias Polster
Treffpunkt: Westportal der Marienkirche |
Eintritt frei
(Kinder die Hälfte)
1 Stunde |
Tag der Steine in der Stadt – Marienkirche Wallenbrück
Im Jahre 1060 wurde am Standort eine Kirche durch Gerhard den Friesen gestiftet. Der älteste Bauteil ist der untere Teil des alten Kirchturms. Eine gotische Hallenkirche, die heute kaum mehr nachweisbar ist, wurde um 1500 abgebrochen und erweitert. Aufgrund der zentralen Lage innerhalb der Grafschaft Ravensberg tagten hier bis ins 17. Jh. die Ravensberger Landtage.
Die letzten Erweiterungsbauten wurden Ende des 19. Jahrhunderts durchgeführt. Hochspannend ist jedoch nicht nur die Baugeschichte, sondern eine ganze Reihe eher unbeachteter Details. dazu gehören die verwendeten Bau- und Werksteine. Was ist überhaupt der Unterschied?
Materialauswahl, Formensprache, Steinmetzzeichen. Spannende Themen garantieren kurzweilige Unterhaltung.
Vier Kirchenbauten stehen 2012 im Blickpunkt- die Laurentiuskirche in Bünde, die Marienkirche in Vlotho/Valdorf, die Marienkirche in Spenge/Wallenbrück und die Marienkirche in Herford. Alle vier Kirchen liegen etwas abseits der Besucherströme.
Teilnehmer des Netzwerkes "Steine in der Stadt" wollen zum von den Vereinten Nationen ausgerufenen "Internationalen Jahr des Planeten Erde" mit einem "Tag der Steine in der Stadt" beitragen. Ziel ist es, die Steine in den Städten öffentlichkeitswirksam zu zeigen und dadurch Interesse zu wecken oder zu pflegen. |
|
Samstag, 13. Oktober 2012 um 13:30 Uhr
Stiftberg Straße 30
32049 Herford
Dozent: Mathias Polster
Treffpunkt vor dem Gemeindehaus Stift Berg Herford |
Eintritt frei
(Kinder die Hälfte)
1 Stunde |
Mittelalterlicher Kirchenbau-
die Baugeschichte der Marienkirche in Herford
Auf dem Luttenberg fand nach sagenhafter Überlieferung Mitte des 10. Jahrhunderts eine Marienvision statt, die erste Erscheinung der Gottesmutter nördlich der Alpen. In Folge wurde bereits 1011 auf dem Stift-Berg ein Frauenstift gegründet. Ein frühromanischer Bau wurde im Jahre 1017 oder 1018 vom Paderborner Bischof Meinwerk geweiht. Die erste Erweiterung in der Grundrissform eines Kreuzes wurde nach 1150 begonnen und vermutlich gegen 1200 fertig gestellt. Der gotische Ausbau, mit dem die Kirche ihre heutige Gestalt erhielt, wurde 1290 begonnen. Bereits 1325 geweiht, wurde sie um 1350 fertig gestellt. Die Erweiterung wurde wegweisend für viele andere Hallenkirchen.
Durch die großen Fenster erhellt, zeigt sich kaum eine zweite Kirche so lichtdurchflutet, wie die Marienkirche. Wie wurde die neue Technik des besonderen Materialeinsatzes eingesetzt, um diesen Lichtwürfel zu schaffen? Die Spuren der mittelalterlichen Handwerker führen unter und über das Gewölbe einer der schönsten Hallenkirchen Westfalens. Bei einem kurzweiligen Rundgang wird die außergewöhnliche Baugeschichte der Stiftberger Kirche beleuchtet. |
|